Namibia ist ein wunderschönes Land mit einer großen Vielfalt an einzigartiger Tier- und Pflanzenwelt. Neben dem Etosha-Nationalpark gibt es noch so viele weitere sehenswerte Orte.
Buschmannland
Das Buschmannland ist rau und unwirtlich – doch diese weite, unerschlossene Wildnis in der nördlichen Kalahari umfasst neun verschiedene Lebensräume. Hier leben Gemeinschaften von Jägern und Sammlern, vor Ort als Buschleute bekannt, sowie zahlreiche Wildtiere und Vögel. Die Landschaft besteht aus offenem Grasland, Pfannen, trockenen Flussbetten und dichten Wäldern. Das Buschmannland erstreckt sich über 200 km menschenleerer Weite zwischen dem fruchtbaren Farmland und den Minenstädten im Norden.
Caprivi-Wildpark
Der Caprivizipfel ist ein tropisches Gebiet mit hohen Temperaturen und reichlich Niederschlag in der Regenzeit von Dezember bis März – damit ist er die feuchteste Region Namibias. Das Gelände besteht vor allem aus Sümpfen, Überschwemmungsebenen, Feuchtgebieten und Wäldern. Caprivi gilt als Namibias Antwort auf das Okavango-Delta und ist ausgesprochen wildreich. Über 400 Vogelarten leben in diesem Gebiet mit drei Wildschutzgebieten. Dazu kommen 450 Tierarten, darunter Elefanten, was Caprivi zu einem beliebten Ziel für Tierbeobachtungen macht.
Damaraland
Richtung Westen verändert sich die Landschaft vollkommen: Endlose Sandwüsten bieten erstaunlich kleinen, aber weit umherziehenden Beständen wüstenangepasster Giraffen, Spitzmaulnashörner, Elefanten, Strauße und Springböcke einen Lebensraum. Damaraland gehört mit seinen prähistorischen Flussläufen, offenen Ebenen, Grasland, mächtigen Granitkuppen und tiefen Schluchten zu den landschaftlich schönsten Gegenden Namibias. Die riesige, ungezähmte und wild-schöne Region verspricht Reisenden ein echtes Abenteuer.
Kaokoland
Das Kaokoland im äußersten Nordwesten ist eine der ursprünglichsten und einsamsten Regionen Namibias. Das fast unzugängliche Gebiet südlich des Kunene ist die Heimat der Himba, die in der Abgeschiedenheit des Kaokolandes ihre ethnische Eigenständigkeit und Kultur bewahrt haben.
Der Kunene ist ein ganzjährig wasserführender Fluss, der im Hochland Angolas entspringt und sich entlang der namibischen Grenze durch wilde, trockene Berge bis zum Atlantik schlängelt. Sein Lauf bildet einen erstaunlichen Kontrast: subtropische Vegetation inmitten der Felsen und baumlosen Ebenen des Kaokolandes.
Skelettküsten-Nationalpark
Die Skelettküste ist der nördliche Teil der namibischen Atlantikküste. Der 2 Millionen Hektar große Park ist einer der unwirtlichsten und am wenigsten besuchten Orte der Erde – eine echte Herausforderung für jede Namibia-Safari. Die Anreise auf dem Landweg führt über eine ebenso anspruchsvolle Strecke durch die schroffen Berge des Damaralandes.
Waterberg-Plateau-Park
Der Waterberg wird oft übersprungen oder bekommt höchstens eine Übernachtung, weil viele Reisende es eilig haben, sich im Etosha-Nationalpark weiter nördlich den besten Platz am Wasserloch zu sichern. Dabei bietet der Waterberg viele Wildfarmen und Lodges, die einen längeren Aufenthalt lohnen. Das 200 Meter hohe Tafelbergplateau wird manchmal als „verlorenes Paradies“ bezeichnet, denn die Tiere dort oben haben keinen Weg nach unten. Leoparden, Büffel sowie die seltenen und bedrohten Pferde- und Rappenantilopen leben auf diesem prächtigen ziegelroten Sandsteinblock.
